Pilotprojekte

Die Pilotprojekte setzen Transfer konkret um.

Auf Basis des gemeinsamen Transferverständnisses sind die Pilotprojekte ein wichtiger Baustein bei der Ausgestaltung der Transferaktivitäten des Netzwerkes. Sie tragen zur systematischen Weiterentwicklung der Transferkompetenzen bei.

Die Pilotprojekte entwickeln, erproben und überprüfen die konkrete Umsetzung des Transfers in der Praxis. Zukünftige Projekte sollen aus den hier gewonnenen Erkenntnissen lernen. Zusätzlich werden aus den Pilotprojekten heraus neue Ansätze entwickelt, die auf andere Themenfelder übertragbar sind. Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist hier leitend. Denn nach der Förderphase von fünf Jahren ist eine Verstetigung der Projekte vorgesehen, beispielsweise als gemeinnütziger Verein oder in Form von Sozialunternehmen.

Diese Pilotprojekte gibt es:

BeWEGt - Wegbegleitende Beratung von Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen

Dieses Pilotprojekt evaluiert die Beratungs- und Begleitangebote in den Städten Bonn und Bielefeld, insbesondere aus Sicht der Familien. Das Projekt setzt an möglichen Versorgungslücken an und entwickelt das Angebot im Sinne eines bedarfsgerechten und nachhaltig umsetzbaren Beratungs- und Unterstützungsangebots für die Familien weiter. Hierbei handelt es sich um einen partizipativen Ansatz, bei dem alle beteiligten Interessengruppen (Familien, Selbsthilfe, Leistungsträger, Kostenträger, Kommunen) einbezogen werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sind abschließend so aufbereitet, dass diese für andere Städte nutzbar sind. Zur Projektseite

 

Sozial-Wissenschaftsladen – Mit der Zivilgesellschaft Forschung gestalten

Der Sozial-Wissenschaftsladen fördert den Wissenstransfer zwischen Zivilgesellschaft und Hochschule. Er ist eine Anlaufstelle für Personen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft, die Fragen und Ideen für Forschungsprojekte einbringen möchten. Inhaltliche Schwerpunkte sind gesellschaftliche Teilhabe und soziale Ausgrenzung. Zur Projektseite

 

Unabhängige Beschwerde- und Informationsstelle Flucht (UBIF)

Das Ziel der Unabhängigen Beschwerde- und Informationsstelle Flucht (UBIF) ist es, die Lebensbedingungen von Geflüchteten in Bochum nachhaltig zu verbessern. UBIF soll Geflüchteten den Zugang zu Rechten und den Schutz ihrer Rechte ermöglichen. Zudem fördert das Pilotprojekt die gleichberechtigte Teilhabe am sozialen Leben. UBIF ist Ansprechpartnerin für geflüchtete Menschen sowie Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit, die Kritik und Beschwerden äußern möchten. Zur Projektseite

 

First Generation Studierende begleiten: Teilhabe durch Kompetenzstärkung (FIGEST)

Das leitende Interesse von FIGEST ist es, junge Menschen aus nicht-akademischen Haushalten - mit und ohne Migrationsgeschichte - darin zu unterstützen, ihre Entwicklungspotenziale entfalten zu können. Durch subjektdifferenzierende und diversitätssensible Ansätze wird der gesamte Bildungsprozess und dessen Übergange – von der Schule, über die Hochschule, bis hin zur Einmündung in den Arbeitsmarkt (sowohl in die Praxis, als auch in die Wissenschaft) – unterstützend begleitet. Zur Projektseite

 

Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken

Wir nehmen die herausfordernde Lebenssituation älterer und alter Menschen mit Versorgungsbedarf in den Blick. Im Fokus stehen die Übergänge zwischen Angeboten ambulanter und (teil-)stationärer Versorgung. Die hier bestehenden „Lücken“ gilt es zum Wohl der zu begleitenden Menschen zu „überbrücken“. Hierzu tragen eine Intensivierung und Optimierung bestehender Strukturen und Netzwerke bei, ebenso wie die Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze und Projekte - insbesondere in der seelsorglich-spirituellen Begleitung. Zur Projektseite