Soziale Innovationen zwischen Hochschule und Praxis gestalten und steuern
Mid-Term-Veranstaltung 2020
18. Mai 2020 - 19. Mai 2020 Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, 50678 Köln
Dr. Dirk Johann
Agenturleiter
0221/7757 - 460

Mid-Term-Veranstaltung 2020

Soziale Innovationen zwischen Hochschule und Praxis gestalten und steuern

Das Transfernetzwerk Soziale Innovation – s_inn lädt herzlich zu unserer zweitägigen Mid-Term-Veranstaltung am 18. und 19. Mai 2020 ein, die im barrierefrei zugänglichen Bürgerhaus Stollwerck  (Dreikönigenstr. 23) in Köln stattfinden wird.

Welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, dass die Schnittstelle zwischen Hochschule und Praxis zum Entstehungsort von sozialen Innovationen werden kann? Wie  entstehen soziale Innovationen denn genau? An den zwei Veranstaltungstagen soll zudem ein Austausch über folgende Leitfragen stattfinden:

Wir beobachten die aktuelle Situation der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr sorgfältig, sehen aber zum jetzigen Zeitpunkt keine Veranlassung, die Mid-Term-Veranstaltung abzusagen bzw. zu verschieben. Wir werden uns in jedem Fall an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts in Berlin halten und die Vorgaben der lokalen Gesundheitsbehörden beachten. 

Am 18.05.20 (10:00-18:00 Uhr) findet ein Fachforum zu Innovationslaboren statt:  „Freiräume schaffen und Bindeglied sein – Soziale Innovationslabore als Schnittstelle zwischen Hochschule und Gesellschaft“

Der erste Tag ist als Fachforum für den Erfahrungsaustausch über den Aufbau von sozialen Innovationslaboren konzipiert. Zentrales Ziel der Veranstaltung ist es, die Erfahrungen der Innovation-Labs des Transfernetzwerkes s_inn, welche an den fünf Hochschulstandorten des Netzwerkes in Nordrhein-Westfalen angesiedelt sind, mit den Erkenntnissen aus anderen Innovationslaboren in gesundheitsbezogenen Feldern und der Sozialen Arbeit in einen konstruktiven Austausch einzubringen. Als Bindeglied zwischen Hochschule und Gesellschaft können soziale Innovationslabore notwendige interdisziplinäre Freiräume schaffen, um in ko-kreativer Arbeitsweise sozial-innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

Was Sie bei unserem Fachforum erwarten, erfahren Sie in unserem Erklärvideo:

Am 19.05.20 (09:00-16:00)  findet eine Fachtagung zu sozialer Innovation statt: „Die Gestaltung sozialer Innovationen an der Schnittstelle von Hochschule und Praxis – Rahmenbedingungen, Steuerungslogiken, Praxisbezüge“

Das Leitthema der Fachtagung ist die Gestaltung sozialer Innovationen in unterschiedlichen Bereichen. Die Tagung bringt zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus der Forschung und Praxis zusammen, um bestehende Erfahrungen bei der Gestaltung sozialer Innovationen auszutauschen und Rahmenbedingungen für die Entstehung, sowie die Möglichkeiten und Grenzen von sozialen Innovationen in unterschiedlichen Praxiskontexten kritisch zu diskutieren.

Was sie bei unserer Fachtagung erwartet, erfahren Sie in unserem Erklärvideo:

Dr. Klaus Bartl leitet seit dem Jahr 2002 das diakonische Unternehmen „Mission Leben" mit Sitz in Darmstadt. Der promovierte Theologe war zuvor Gemeindepfarrer, Referent des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie Manager bei der Unternehmensberatung KPMG Consulting AG. Klaus Bartl kümmert sich als Sprecher der Geschäftsführung insbesondere um diakonische Unternehmensentwicklung und soziale Innovation. Er transformierte den „Hessischen Landesverein für Innere Mission“ mit Wurzeln aus dem Jahr 1849 zu einem diakonischen Unternehmen einschließlich Umfirmierung zur heutigen „Mission Leben“ (2008). Er ist Begründer und Mitentwickler des Innovationslabors „LaDU“ (Labor für Diakonisches Unternehmertum) sowie dessen heutiger Weiterentwicklung „INTRA Lab“ (Labor für soziales Unternehmertum).

Prof. Dr. Jürgen Howaldt ist Professor an der TU Dortmund und Direktor der dort angesiedelten Sozialforschungsstelle Dortmund. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft sowie soziale Innovation. Von 2014 bis 2017 war er wissenschaftlicher Koordinator des im 7. Europäischen Rahmenprogramm geförderten globalen Forschungsprojekts „Social Innovation – Driving Force of Social Change“ (SI-DRIVE). 2015 folgte er Angela Merkels Einladung, beim 2. Internationalen Deutschlandforum der Bundesregierung zum Thema „Was Menschen wichtig ist – Innovation und Gesellschaft", als Experte teilzunehmen. Zudem ist er seit 2016 Mitglied der ständigen Kommission der Hochschulrektorenkonferenz „Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft“.

Pfarrer Ulrich Lilie hat evangelische Theologie studiert und wurde 1989 zum Pfarrer ordiniert. In der Vergangenheit arbeitete er unter anderem als Krankenhausseelsorger und Gemeindepfarrer. Seit 2014 ist er Präsident der Diakonie Deutschland, seit 2017 Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung und seit 2018 Vizepräsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). In seinem Blog „Auf ein Wort“ berichtet er über seine Berufserfahrung in Kirche und Diakonie und schreibt über Themen wie Armut, Engagement, Migration und Sterben in Würde.

Prof. Dr. Andreas Schröer hat Erziehungswissenschaft und Philosophie an der Universität Tübingen studiert und an Universität Erlangen-Nürnberg im Bereich Pädagogik promoviert. Er ist Leiter der Abteilung Organisationspädagogik an der Universität Trier, Mitinitiator des Pilotprojekts „Labor für Diakonisches Unternehmertum (LaDU)“ und wissenschaftlicher Partner des darauf aufbauenden Projekts „INTRA Lab“. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Förderung sozialer Innovationen durch Innovationslabore und Intrapreneurial Learning sowie Führung, Organisations- und Strategieentwicklung in Non-profit Organisationen.

Rifat Fersahoglu-Weber ist Dipl. Sozialarbeiter, Sozialpädagoge und Betriebswirt. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn arbeitet er als Leiter einer Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe. Seit 1997 ist er im AWO-Bezirksverband Braunschweig e. V. beschäftigt, wo er zunächst als Referent und später als Abteilungsleiter verschiedene Fachbereiche durchlief. 2004 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung und anschließend geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Seit 2010 ist Herr Fersahoglu-Weber Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig e. V.

Prof. Dr. Johannes Eurich hat Evangelische Theologie in der Schweiz und den USA studiert. Von 1991 bis 1995 war er als Pastor tätig. Danach promovierte er an der Universität Heidelberg in Praktischer Theologie. Von 2007 bis 2009 lehrte er an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe Ethik im Fachbereich Soziale Arbeit. Seit 2009 ist er an der Universität Heidelberg Professor für Praktische Theologie/Diakoniewissenschaft und Direktor des dort ansässigen Diakoniewissenschaftlichen Instituts. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Theologie des Helfens, Diakonie in der Transformation des Wohlfahrtsstaates, Soziale Innovation und Innovation in sozialen Dienstleistungen.

Prof. Dr. Anne Parpan-Blaser hat Sozialarbeit, Pädagogik sowie Straf- und Familienrecht an der Universität Freiburg studiert. Als Sozialarbeiterin war sie zunächst beim Sozialdienst der Stadt Bern und später als Fachlehrkraft für Ausbildungen in der Betagtenbetreuung tätig.Seit 2004 ist sie Dozentin an der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW bzw. Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz. Seit 2014 hat sie einen Lehrauftrag an der Akademie für Sozialmanagement (ASOM) in Wien. Ihre Themenschwerpunkte liegen u.a. in den BereichenSoziale Innovation, Innovation in der Sozialen Arbeit, Gestaltung von Entwicklungsprozessen und Innovationsmanagement.

Die Rolle von Hochschulen bei der Umsetzung und Anbahnung von Sozialen Innovationen (Prof. Dr. Jürgen Howaldt)

In zahlreichen Ländern der Welt haben sich in den vergangenen Jahrzehnten Initiativen herausgebildet, die darauf zielen, die wachsenden sozialen und ökologischen Probleme wie Armut, Exklusion, Klimawandel etc. in neuer Art und Weise zu bewältigen. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Diskussion um soziale Innovationen. Zielte Innovation bisher primär auf die natur- und ingenieurwissenschaftlich geprägte und getriebene Hervorbringung neuer Produkte und Verfahren, werden im Zusammenhang mit einer wachsenden Veränderungsdynamik künftig soziale Innovationen an Bedeutung gewinnen. Soziale Innovationen treten in unterschiedlichen Formen in unserer Gesellschaft auf und nehmen Einfluss auf unser Leben: Sie verändern die Art und Weise, wie wir zusammenleben, arbeiten, konsumieren, Wohlstand verteilen oder mit Krisen umgehen. Sie regen neue Formen der Zusammenarbeit und des Zusammenlebens von Menschen, Organisationen, Städten und Regionen an. Während viele soziale Innovationsinitiativen zunächst aus der Zivilgesellschaft heraus entstanden sind und von zivilgesellschaftlichen Akteuren getragen wurden, erhält das Thema in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Zunehmend engagieren sich auch Hochschulen in diesen Initiativen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Vortrag mit der möglichen Rolle der Hochschulen in Forschung, Lehre und 3rd Mission bei der Entwicklung und Verbreitung sozialer Innovationen.

Trends von Innovationen sozialer Dienstleistungen (Prof. Dr. Johannes Eurich)

Im Vortrag werden einführend zunächst grundlegende Fragen zum Management sozialer Innovationen aufgegriffen, um darauf aufbauend einige neuere Trends in sozialen Innovationen vorzustellen: z.B. der Zusammenhang von Sozialen Innovationen und Corporate Social Responsibility oder die Bedeutung von Netzwerken für das Entstehen sozialer Innovationen.

Innovationsgestaltung konkret: Kooperationsformen an der Schnittstelle von Hochschule, Praxis und Gesellschaft (Prof.'in Dr. Anne Parpan-Blaser)

Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Herausforderungen und veränderter sozialer Problemlagen führt zu Anknüpfungspunkten für Entwicklungsvorhaben im Sozial- und Gesundheitswesen. An der Kluft von zentralen sozialen Werten (wie Gerechtigkeit, soziale Integration, Partizipation usw.) und ihrer mangelnden Verwirklichung entsteht also eine beträchtliche Innovationskraft, sei es im Hinblick auf gesellschafts- und sozialpolitische Paradigmen oder auf konkrete Angebote für einzelne Zielgruppen. Leitidee eines solchen Verständnisses von Sozialer Innovation ist die Entwicklung neuartiger Dienste bezogen auf einen bestimmten, normativ begründeten Bedarf, um eine regional angemessene soziale Versorgung sicherzustellen. Neuere sozialpolitische Entwicklungen und Anforderungen an die Rechenschaftspflicht wissensbasierter Fachlichkeit führen dazu, dass Hochschulen und Forschung hinsichtlich Innovation eine zunehmend grosse Bedeutung zukommt. Im Fokus des Referates stehen die Ausgestaltung und Verstetigung der Zusammenarbeit an der Schnittstelle von Hochschule, Praxis und Gesellschaft mit Blick auf Soziale Innovationen, lessons learned aus solchen kooperativen Formen der Entwicklung und die Frage nach Möglichkeiten (und Grenzen) der Initiierung und Gestaltung von Prozessen, die es erlauben, neuartige Angebote und Programme zu entwerfen oder bestehende Konzepte passgenau zu adaptieren.

AWO ThinkPool – Wo Ideen schwimmen lernen (Rifat Fersahoglu-Weber)

Innovationsfähigkeit ist ein Erfolgsfaktor, um sich auf dem Markt sozialer Dienstleistungen zu behaupten. Das gilt auch für den AWO Bezirksverband Braunschweig e.V.. Wir sind der Überzeugung, dass Innovationen von unseren Mitarbeitenden ausgehen. Deshalb haben wir die Stärkung von Innovationskultur und den Aufbau des AWO-Innovationslabors zum Schwerpunkt eines ESF- Projekts von 2016-2018 gemacht. Als Ort haben wir ein ehemaliges Schwimmbad auf dem AWO-Kampus in Braunschweig zum ThinkPool umgebaut. Mit Hilfe von Design Thinking und mit Fokus auf die Bedürfnisse von Nutzern und Kunden werden hier Ideen gesponnen und soziale Innovationen entwickelt. Gemeinsam mit Partnern und Stakeholdern wollen wir damit auch gesellschaftspolitisch in die Region wirken.

Weitere Abstracts folgen in Kürze.

Session A: Innovationslabore als Raum zur Gestaltung eines gelungenen Transfers zwischen Hochschule und Gesellschaft durch prozessuale Formatentwicklung

Sie haben in dieser interaktiv gestalten Session die Möglichkeit, sich analog und digital mit den Innovation-Labs und ihren Transferaktivitäten auseinanderzusetzen. Wir präsentieren Ihnen unsere Arbeit im Hinblick auf den Transfer zwischen Hochschule, Gesellschaft und Praxis und zeigen Ihnen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit uns auf. Der Fokus liegt hierbei auf der prozessualen Gestaltung gelungener Transferformate.

Panelbeteiligte:  Karin Jazra (Innovation-Lab Aachen), Eike Breustedt (Innovation-Lab Paderborn), Tristan Steinberger (Innovation-Lab Köln)

Session B: Wissenschaftsläden an Hochschulen im Gespräch

Wissenschaftsläden (engl. Science Shops) agieren seit den 1970er Jahren in der Schnittstelle zwischen Forschung, Gesellschaft und Praxis. Sind sie Teil einer Hochschule, übernehmen sie eine Vermittlungsfunktion zwischen der Hochschule und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren. Wissenschaftsläden ermöglichen dabei gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen den Kontakt zu Forschung und wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie das Einbringen von Forschungsan-fragen. In diesem Panel sollen Erfahrungen zu forschungspraktischen Themen von hochschulbezogenen Wissenschaftsläden diskutiert werden.

Sessions C: Barrierefreiheit als Katalysator sozialer Innovation - Vom Labor in die Wirklichkeit

Wie hängen Soziale Innovation und Barrierefreiheit zusammen? Wie kann Barrierefreiheit zu gutem Transfer beitragen? Anhand praktischer Beispiele aus dem Arbeitsumfeld der Innovation-Labs des Transfernetzwerkes Soziale Innovation-s_inn besteht in dieser Session die Möglichkeit, Umsetzungswege von Barrierefreiheit in verschiedenen Handlungsfeldern zu reflektieren und zu diskutieren.

Panelbeteiligte: Jens Koller/Sinem Malgac (Innovation-Lab Bochum)

Session D: Die Gestaltung von Innovationsprozessen in und mit Diakonie, Caritas und Kirche

Kirchliche Wohlfahrtsverbände wie Diakonie und Caritas als auch Kirchengemeinden oder die Landeskirche sind wichtige Kooperationspartner unseres Transfernetzwerks. In den entsprechenden Institutionen spielen jeweils eigene Handlungslogiken und Vorstellungen angemessener Innovationsprozesse eine Rolle, die im Widerspruch zu dem Ziel stehen können, Veränderungen möglichst schnell umzusetzen. In unserer Session wollen wir mit Akteurinnen und Akteure aus Diakonie/Caritas und Kirche näher betrachten, welche spezifischen Herausforderungen sich sowohl bei der internen Gestaltung von Innovationsprozessen als auch in der Zusammenarbeit mit Hochschulen zeigen. Fragen könnten hier etwa sein:  

Panelbeteiligte: Ariadne Sondermann/Dominic Prüßner (Agentur für Transfer und soziale Innovation)

Session E: Innovationslabore als Katalysatoren für die Kooperation zwischen Hochschulen, Sozialunternehmen und Wohlfahrtsverbänden?

Die Entwicklungsschritte des Innovationslabors, welches an der Schnittstelle der Universität Trier und dem Caritasverband Trier etabliert wurde, werden vorgestellt.

Panelbeteiligte: Anu Beck (Gewächshaus M – Malteser Werke)

Session A: Multirationale Innovationsprozesse in diakonischen Unternehmen der Sozialwirtschaft

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Panelbeteiligte: Prof. Dr. Schöttler

Session B: Vorstellung einer empirischen Studie zu Innovationsprozessen in Einrichtungen der Sozialen Arbeit

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Panelbeteiligte: Prof. Dr. Köhler

Session C: Innovationsmanagement und Innovationsprozesse am Beispiel der Caritas Wien

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Panelbeteiligte: Claudia Auer-Welsbach (Caritas Erzdiözese Wien)

Session D: Notwendigkeit und Herausforderung innovativer Vernetzungsstrukturen in der Beratung (Projekt BeWEGt)

Die Versäulung der sozialen Sicherungssysteme und das fehlende Ineinandergreifen damit verbundener Angebote sind vielfach Kritikpunkte im Gesundheits- und Sozialwesen. Veränderungen werden dazu immer wieder angemahnt, die Umsetzung gelingt jedoch oft nur punktuell. Am Beispiel von Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen wird exemplarisch verdeutlicht, wie komplex sich die Unterstützungs- und Beratungsstrukturen darstellen und welche Auswirkungen damit verbunden sind. Im Rahmen des Workshops werden anhand eines Fallbeispiels die Notwendigkeiten, Herausforderungen und Chancen einer Innovativen Vernetzungsstruktur, die Familien, Selbsthilfe, professionelle Akteure, Kommunen und Leistungsträger gleichermaßen einbezieht, aufgezeigt und diskutiert.

Panelbeteiligte: Pilotprojekt BeWEGt

Session E: Care Labore – Spirituelle Sorge am Lebensende

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Panelbeteiligte: Vom Pilotprojekt "Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken" Projektleiter Prof. Dr. Rainer Krockauer (KatHO NRW, Abteilung Aachen) und Transferreferent Johannes Mertens, M.A.

Session F: Studierfähigkeit und Studierbarkeit – Welche Soziale Innovation braucht es, damit Studierende ihre Potenziale im Studium voll entfalten können

Der Übergang von der Schule an die Hochschule ist nach wie vor eine Schwelle, an der soziale Ungleichheiten besonders deutlich werden. Gesellschaftliche Herausforderung ist es, diese Bildungsschwelle für eine zunehmend diverse Studierendenschaft begehbar zu machen. Das Pilotprojekt FIGEST des Transfernetzwerkes s_inn setzt mit seiner Forschung und Angebotsentwicklung hier an. Die Entwicklung innovativer Angebote und Formate zur Unterstützung eines gelingenden Überganges und einer erfolgreichen Studieneingangsphase setzt die Zusammenarbeit verschiedener hochschulischer und gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure voraus. Neben einem Impulsvortrag über die Projektumsetzung und Forschung erwartet Sie in dieser Session ein Podium, welches aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Studierfähigkeit als Auftrag für Viele schaut.

 

Panelbeteiligte: Pilotprojekt FIGEST

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich diesen Termin freihalten könnten. Sie können sich bis einschließlich zum 20. April 2020 für die Veranstaltung anmelden. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmendenanzahl der einzelnen Sessions begrenzt ist. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an midterm2020@katho-nrw.de

Anmeldung zur Mid-Term-Veranstaltung

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