Pilotprojekt
Sozial-Wissenschaftsladen
Katharina Lutz
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
0221/7757 - 463
Jana Offergeld
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
0234/36901 -107

Der Sozial-Wissenschaftsladen ist die Anlaufstelle für Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, die ihre Anfragen, Ideen und Erfahrungen für Forschungsprojekte zu Fragen gesellschaftlicher Teilhabe und Ausgrenzung einbringen möchten.

Was ist der Sozial-Wissenschaftsladen?

Der Sozial-Wissenschaftsladen ist eine Anlaufstelle für Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, die ihre Anfragen, Ideen und Erfahrungen für Forschungsprojekte einbringen möchten.

 

Er richtet sich an Personen und Organisationen, die bisher kaum in Kontakt mit Hochschulen standen. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die auf der Straße leben, Menschen mit Behinderung und geflüchtete Menschen sowie ihre Selbst- und Interessenvertretungen. Inhaltlich geht es dabei vor allem um Fragen sozialer Ausgrenzung und gesellschaftlicher Teilhabe.

 

Wie arbeitet der Sozial-Wissenschaftsladen?

Wir beim Sozial-Wissenschaftsladen fördern den Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Hochschule: Personen und Organisationen können sich an uns wenden, wenn sie ein Anliegen haben, das in der Forschung bearbeitet werden soll. Wir überlegen dann gemeinsam, ob dies wissenschaftlich untersucht werden kann.

Gleichzeitig überprüfen wir im Austausch mit Lehrenden und Studierenden, ob sie die Frage in einem Seminar oder einer Studienabschlussarbeit aufgreifen können.

 

Ist das Projekt vermittelbar, beginnt die eigentliche Forschungsarbeit. Die Lehrenden und Studierenden erarbeiten ein sogenanntes Forschungsdesign. Sie klären, welche wissenschaftlichen Methoden sich am besten eignen, die Fragestellung zu bearbeiten. Hier sind verschiedene Zugänge möglich, zum Beispiel:

 

Anschließend werten die Studierenden mit ihrer Dozentin bzw. ihrem Dozenten die Daten wissenschaftlich aus und interpretieren diese. Wir als Sozial-Wissenschaftsladen begleiten diesen Prozess und den Austausch mit den Anfragenden. Nach Abschluss der Forschungsarbeit diskutieren die Studierenden und die zuständigen Dozierenden gemeinsam mit den Anfragenden und dem Sozial-Wissenschaftsladen die Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung. Die Phase ist dazu da, sich daraus ergebende Schlussfolgerungen für die Praxis und die Wissenschaft zu erarbeiten. Nach dem Forschungsprozess setzen wir uns für die Verbreitung der Ergebnisse ein.

 

Hintergrundinfos:

Der Sozial-Wissenschaftsladen ist das einzige Pilotprojekt, das hochschulübergreifend an zwei Standorten tätig ist: an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum (EvH) und an der Katholischen Hochschule NRW in Köln (KatHO Köln). Beide Hochschulen forschen und lehren in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung. Die Projektleitung haben insgesamt drei Professorinnen und Professoren übernommen:

Kontaktpersonen

Katharina Lutz
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
0221/7757 - 463
Jana Offergeld
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
0234/36901 -107