Pilotprojekt
Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken
Johannes Mertens
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Aachen
0241/60003-8010
Marion Riese
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Paderborn
05251/1225 -121

Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken – Potenziale und Limitierungen einer ambulante und stationäre Sektoren verbindenden Begleitung und Seelsorge

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen unseres Projekts „Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken“ möchten wir Sie auf unseren Blog „Care Lichtblicke“ aufmerksam machen und zur aktiven Mitgestaltung herzlich einladen.

In Zeiten der Corona-Krise ist Sorge (CARE) Thema vieler, die sich professionell sorgen – als Ärzt_innen, Pflege-, Rettungs- oder Sicherheitskräfte oder auch als politisch Verantwortliche. Versorgung ist aber auch Thema zahlloser Organisationen im weiten Feld des Gesundheits- und Sozialwesens. Vor allem aber ist Sorge und Versorgung Thema derer, die erkrankt, gesundheitlich angeschlagen oder hilfebedürftig sind, und Thema all derer, die sich um sie, sich selbst und auch die Gesellschaft Sorgen machen.

Inmitten einer von der Pandemie ergriffenen Gesellschaft ereignet sich viel Gutes und Lichtvolles - trotz sich überschlagender Alarmmeldungen und Schreckensberichten. Oft genug lässt es sich aber nicht auf den ersten Blick erkennen. Um unseren Sinn für solche LICHTBLICKE zu schärfen, sammelt das Pilotprojekt „Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken“ diese in einem zu Ostern online gegangenen Blog ein - in Form von inspirierenden Impulsen, bewegenden Beispielen, tröstlichen Geschichten, spirituellen Notizen, weiterführenden Gedanken oder hoffnungsvollen, mutigen Initiativen.

Wir laden alle ausdrücklich dazu ein, dieses Angebot „digitaler Brückenschläge“ in den eigenen Netzwerken bekannt zu machen und sich mit ihren originellen Beiträgen aktiv an unserem Blog zu beteiligen. Lassen Sie sich ansprechen, und ergreifen Sie die Gelegenheit!

Näheres unter: www.care-lichtblicke.de & kontakt@care-lichtblicke.de

Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten beste Gesundheit!

Mit herzlichen Grüßen

Die Redaktion:  Rainer Krockauer, Ulrich Feeser-Lichterfeld, Marion Riese und Johannes Mertens

Wir nehmen die herausfordernde Lebenssituation älterer und alter Menschen mit Versorgungsbedarf in den Blick. Im Fokus stehen die Übergänge zwischen Angeboten ambulanter und (teil-)stationärer Versorgung. Die hier bestehenden „Lücken“ gilt es zum Wohl der zu begleitenden Menschen zu „überbrücken“. Hierzu tragen eine Intensivierung und Optimierung bestehender Strukturen und Netzwerke bei, ebenso wie die Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze und Projekte - insbesondere in der seelsorglich-spirituellen Begleitung.

Die Begleitung alter, kranker, sterbender und/oder trauernder Menschen ist Auftrag und Aufgabe verschiedener Professionen und Organisationen. Ihre Vernetzung und die damit verbundene Kooperation sind eine große Herausforderung. Zumal diese nicht selten an strukturell-systemischen Eigenlogiken und Barrieren scheitern – besonders zwischen ambulanten Sektoren, wie Privathaushalt, Sozialraum, Quartier, Pfarrei etc., und (teil-)stationären Sektoren, wie Krankenhaus, Tagesklinik, Pflegeheim, Hospiz etc. Im Zuge des demografischen Wandels gilt es hier soziale Innovationen zu entwickeln und zu befördern.

Das Transferprojekt ist im Schnittfeld von Sozialer Arbeit, Pflege und Theologie angesiedelt. Wir prüfen und ermitteln theoretische sowie praktische Ansätze und Vorhaben, die eine sektorenübergreifende Begleitung und Seelsorge betroffener Menschen intensivieren und optimieren. Im Mittelpunkt stehen drei Transferinitiativen in den Städten und Regionen Aachen und Paderborn. Diese Initiativen bauen beispielsweise Netzwerke von regionalen Pflegeakteuren und -organisationen auf, entwickeln Konzepte einer professionsübergreifenden spirituellen Begleitung im Alten- und Pflegeheimen oder erproben in ausgewählten Sozialräumen Chancen einer ambulanten und stationären Sektoren verbindenden Begleitung und Seelsorge und loten diese aus.

Wir verstehen gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen insbesondere als Probleme von und zwischen Organisationen. Deshalb müssen im Interesse von Transfer-Lernprozessen sowohl die Entwicklung von Personen als auch die von Organisationen in ihren jeweiligen Sozialräumen im Blick behalten bzw. genommen werden:

Für ein solches Transfer-Lernen braucht es Instrumente der Organisations- und Regionalentwicklung, um die Partizipation der betroffenen Menschen und Organisationen zu gewährleisten, individuelle und systemische Selbstentwicklungspotentiale zu fördern und dafür notwendige, wechselseitige Lern- und Entwicklungsprozesse zu initiieren.

Hintergrundinfos

Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken ist an der Katholischen Hochschule (KatHO NRW) in Aachen und in Paderborn angesiedelt. In der Projektleitung sind:

Unsere Projektpartner

Caritasverband
für das Bistum Aachen e.V.

Kontaktpersonen

Marion Riese
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Paderborn
05251/1225 -121
Johannes Mertens
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Aachen
0241/60003-8010