Wirkung messen – aber wie?
23. Juli 2020
Anna Liza Arp
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Köln
0221/7757 - 463
Jana Offergeld
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bochum
0234/36901 -107

Höhere Chancengleichheit für Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte: Die Masterstudentin Hannah Grau erarbeitet im Rahmen ihrer Abschlussarbeit ein Wirkungsmodell für das Botschafter_innenprojekt von Coach e.V.

Im Botschafter_innen-Projekt von Coach e.V. engagieren sich Jugendliche und junge Erwachsene, die sich intensiv mit verschiedenen Themen aus ihrer Lebenswelt als Schüler_innen, sowie der Politik- und Demokratiebildung beschäftigen. Innerhalb dieses Projektes finden regelmäßige Treffen und Events mit Politiker_innen, Aktivist_innen, Zeitzeug_innen zu verschiedenen Fragestellungen statt. Die Teilnehmer_innen lernen bildungs- und oder sozialbedingte Ungleichheiten abzubauen, eigene Diskriminierungserfahrungen zu reflektieren und Handlungsfähigkeit für partizipative Prozesse zu erlangen.

Doch wie kann die Wirkung des Projekts gemessen werden?

Anfang des Jahres wendete sich Coach e.V. mit dieser Frage an den Sozial-Wissenschaftsladen. Nach kurzer Zeit erklärte sich die Studentin Hannah Grau bereit, die Anfrage in ihrer Masterthesis zu bearbeiten. Die Abschlussarbeit setzte sich dementsprechend mit dem Thema „Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit“ auseinander. Ausgehend von den Zielen des Projekts entwickelte Hannah Grau gemeinsam mit den Mitarbeiter_innen des Botschafter_innenprojekts ein Wirkungsmodell. Die entwickelten Indikatoren werden nun von Coach e.V. für die Projektevaluation genutzt. Die Ergebnisse der Arbeit werden zeitnah in Form eines Posters veröffentlicht.

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